Mittwoch, 15. Februar 2017

Yeti's Skiffle Men

Die Yeti's Skiffle Men wurde Mitte der 1970er Jahre von Bodo Krüger (Klavier), Karl-Heinz Ullmann (Teekistenbass), Henning Wegert (Banjo) und "Knox" Künnecke (Waschbrett) in Hannover gegründet. Durch regionale und überregionale Solo Live Auftritte und Gigs auf Skiffle und Jazz Festivals, auf dem traditionellen alljährlichen Altstadtfest Hannover und im Jazz Club Hannover erspielten sie sich einen Bekanntheitsgrad in der Jazz und Skiffle Szene in Niedersachsen und darüber hinaus. Größere Bekanntheit erlangte die Band durch einen Fernsehauftritt in der Sendung "Die Drehscheibe" und durch Rundfunk Interviews. Bodo Krüger "übergab" später das Klavier an Lars Tjaden, "Kalle" Skorka sein Banjo an Friedhelm Hintze, der es dann an Holger Kwoczek weitergab. Kurt Müller Arndt "händigte" die Gitarre an Hartmuth Böttcher aus, zu dem Gebhard Kersten als Gitarrist hinzustieß. Nun hatte die Band 23 neue Saiten, die sie vortrefflich zu bedienen wusste. Das Waschbrett übergab "Knox" Künnecke dem noch sehr jungen "Geni" (Michael Gneist), der nur auf der letzten Platte mitspielte und früh starb. Utz Meyer kam als neuer Waschbrettspieler in die Gruppe. Das hohe Niveau konnte durch die Neubesetzung gehalten und durch die Hinzunahme von irischer Folklore und eigenen deutschen und englischen Texten/Liedern erweitert werden. Wenn es eine Band gab, die nur aus Freunden bestand, so waren es die "Yeti’s Skiffle Men", was bei ihren Auftritten auch immer wieder zu beobachten war. Nach etlichen Jahrzehnten mussten die Musiker ihren Berufen Tribut zahlen, die Gruppe bröckelte, bis es schließlich zur Auflösung kam. 1976 erschien die Single "Schneeballschlacht im Himalaya" und 1977 das Album "Over in the Gloryland"auf dem WAM Label Hannover. Das Album wurde 1995 von der Firma Music Alliance als CD aufgelegt. Link: Amazon